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Psychologische Kriegsführung und Psyops
Psychologische Kriegsführung ist eine Kriegskunst , die vielleicht so alt ist wie die Menschheit selbst. Sie besteht darin, sich aller Arten von kreativen Ideen und sanfteren Mitteln als dem Einsatz von Waffen und Gewalt zu bedienen, um einen Feind oder Gegner von der Kapitulation zu überzeugen, zum Überlaufen oder zur Aufgabe zu bewegen. Bereits die alten Griechen und Römer nutzen diese als Kriegstaktik, sie wurde auch im Mittelalter, während des ersten Weltkriegs und ganz extensiv im Zweiten Weltkrieg sowie im Koreakrieg eingesetzt, ebenso in Vietnam, im Golfkrieg und bei den jüngsten Konflikten. Es funktionierte in der Vergangenheit, wird es auch in der Zukunft, weil die Taktik auf Menschen in extremen, oft verzweifelten Situationen ausgerichtet ist. Vor allem kann man sagen, dass Psyops (psychologische Kriegsführung) Methoden und Mittel verwendet, die in die Herzen und Köpfe der Gegner mit dem Ziel eindringen, sie einer Gehirnwäsche zu unterziehen und dem Gegner bewusst zu machen, dass er sich in einer verzweifelten und ausweglosen Situation befindet und ihn damit zu bewegen, seine Waffen niederzulegen und sich zu ergeben.
 
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Psyops besteht oft aus der Lieferung von weißer Propaganda an den Gegner (wahre, richtige und unverfälschte Informationen beinhaltend), da ihm oft die Wahrheit von seiner eigenen Seite mit Absicht vorenthalten wird. Zum Beispiel war den deutschen Soldaten im Zweiten Weltkrieg fast nie bewusst, wie die globale Situation auf dem Kriegsschauplatz war. Sie hatten keine Kenntnisse darüber, dass möglicherweise in der vorangegangenen Nacht Köln (wo vielleicht die Familie eines Soldaten lebte) von der Royal Air Force bombardiert wurde, oder dass die US-Luftstreitkräfte ganze Bereiche dieser oder jener Stadt zerstört hatten (Stalingrad war eine Ausnahme, aber die Informationen, die zu den Soldaten über die Katastrophe von Stalingrad durchsickerten, waren verfälscht und verdreht). Es gab auch schwarze Propaganda, die aus Lügen und Gerüchten bestand, für den Gegner aber glaubwürdig oder logisch waren bzw. um ihn zu täuschen, graue Propaganda, eine Mischung aus weiß und schwarz. Propaganda oder Psyops-Informationen wurden oft auf dem Schlachtfeld mittels Lautsprecher verbreitet, aber in erster Linie durch das Abwerfen von Zehntausenden von Propagandaflugblättern aus in großer Höhe fliegenden Flugzeugen. Die Flugblätter waren in Behältern verstaut, die sich mittels einer kleinen Sprengladung öffneten. Die Flugblätter gingen dann als Regen nieder und der Wind verteilte sie über weite Gebiete.
 
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Wenn die Wetterbedingungen das Fliegen nicht zuließen, wurden die Flugblätter in die feindlichen Linien durch spezielle Artilleriegeschosse, mit dem Namen Propaganda- oder Träger-Geschoss verschossen. Diese konnten ein Kaliber von 105 oder 155 mm im amerikanischen Fall haben und waren in der Regel Buntrauchgeschosse, bei denen die Rauchtöpfe entfernt worden waren und durch aufgerollte Bündel Psyops-Flugblätter ersetzt wurden. Ein mechanischer Zeitzünder aktivierte im Flug eine kleine Ausstossladung im Geschosskörper und dadurch wurden die Flugblätter am Boden der Granate ausgeworfen. Andere Geschosse zerplatzten beim Aufschlag und verstreuten die Flugblätter am Boden. Die deutsche Wehrmacht verwendete sogar ein spezielles raketenbetriebenes Geschoss, das Raketenpropagandageschoss 41 mit begrenzter Reichweite, das eine Rolle der Propaganda-Flugblätter am Kopf des Geschosses mittels eines mit Spreizfeder ausgestatteten Blech-Halbcontainers auswarf. Es gab sogar eine Propaganda-Gewehrgranate zum Verschuss einer begrenzten Anzahl von Flugblättern und zum Einsatz bei Reichweiten unter 200 Metern.
 
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Alles in allem wurden die hier gezeigten Propagandaflugblätter - einige wurden Lebensrettungs-Briefe genannt - ausgiebig von beiden Seiten während der Ardennenoffensive eingesetzt. Der Vergleich der verschiedenen Texte der jeweils gegenüberliegenden Seiten zeigt, wie gut sie oft übereinander informiert waren. Zahlreiche amerikanische Soldaten sammelten sie als Kriegs-Souvenirs, aber auf der deutschen Seite war es strengstens verboten sie aufzuheben, denn es handelte sich hierbei ja um feindliche Propaganda und an der Front mit ihnen erwischt zu werden konnte dazu führen, dass man sich wegen Moraluntergrabung vor dem Kriegsgericht verantworten musste (Wehrkraftzersetzung).  
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